Happy Shanty-Rock vom Meer – die Jungs vom Nordseedeich

Shanty-Rock locker vom Hocker – die frische Rockbrise von der Deutschen Nordsee!

„Die Jungs vom Nordseedeich“ – Shantychor Dorum von der Wurster Nordseeküste zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Das ist ist eine ca. 20 – 25 Mann starke Band, besser gesagt Chorformation, die zur Chorgemeinschaft Dorum e.V. gehört. Gegründet wurde der Chor im Jahre 1977 bei Bier und Köm (32 % Korn) im „Deichkrug“ von Hans-Hermann Grube. Ziel der Männer der ersten Stunden, allesamt Fischer von Dorum-Neufeld, war es, Original Shanty a Capella, Sea Shanties und Seemannslieder auf die Bühne zu bringen, die authentisch klingen und das Publikum begeistern.

„Die Jungs vom Nordseedeich“ haben zwei Alben auf dem Markt, mit Happy Shanty-Rock, wie sie selbst ihre leicht rockige, maritime Musik nennen. Sie ist zu hören live bei einem der vielen Konzerte des Chores und auf CD’s wie „Seemanns wahre Liebe“ (2019) und „Wir segelen dem Teufel die Hörner ab“ (2017) und als Video bei Youtube.

Es gibt 800 Shantychöre in Deutschland – meist ohne direkten Bezug zum Meer

Die meisten der rund 800 Shanty Chöre in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz haben keinen geografischen Bezug zur Nordsee oder Ostsee bzw. zum Meer oder der See. Das ist bei den „Jungs vom Nordseedeich“ authentischer und grundlegend anders. Sie kommen aus dem kleinen Fischerdorf Dorum-Neufeld direkt, hinter dem 8,90 m hohen Deich an der Südlichen Nordsee zwischen den Seestädten Cuxhaven und Bremerhaven im Cuxland am Nationalpark Wattenmeer.

Ebbe und Flut und Wurten im Marschenland

Hier lebt man seit Jahrhunderten nicht hinter dem Mond, sondern mit dem Mond. Er ist verantwortlich für das Naturereignis von Ebbe und Flut, das sich alle 12 Stunden wiederholt. Die etwa 900 katalogisierten „Wurten“, Erderhebung bis etwa 3 m hoch, geben der Samtgemeinde Wurster Nordseeküste ihren Namen. Auf diesen Wurten im weiten Marschenland siedelten die ersten Bewohner des kargen Landstriches.

Besiedelung im 8. Jahrhundert

Erst Anfang des 8. Jahrhunderts wurde dieses Gebiet, das später dann auch „Land Wursten“ hieß, von Friesen besiedelt, den sogenannten Wurt- oder auch Warftfriesen. Die ersten christlichen Missionare kamen mit Willehad, dem ersten Bischof von Bremen. Aber erst seit der Taufe des Herzogs Widukind im Jahre 785 errangen sie größere Bedeutung.

Kleine, naturbelassene Sielhäfen

Zur Samtgemeinde Wurster Nordseeküste mit den Hauptorten Dorum und Nordholz gehören das Nordseebad Wremen und die Orte Muslum, Padingbüttel, Misselwarden, Cappel, Midlum, Spieka und Wanhöden. Im Ort Wremen, in Dorum-Neufeld und Spieka-Neufeld gibt es kleine, naturbelassene Sielhäfen am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, von denen die bunten Krabbenkutter zum Fang auslaufen. Sie fangen Nordseegarnelen, auch Krabben oder Granat genannt, die Spezialität dieses Landstriches.

Historische Leuchttürme

Lohnende Ausflugszieles sind die Leuchttürme „Kleiner Preuße“ im Nordseebad Wremen und „Obereversand“  in Dorum-Neufeld. Sehenswert ist auch das Deichmuseum in Dorum und das Muschelmuseum mit dem Museum für Wattenfischerei im idyllischen Ortskern von Wremen. In der „Grille“ treffen sich alljährlich von Mai bis September Einheimische wie Gäste aus nah und fern bei Räucherfisch und Shanty-Musik.

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Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.