Singer und Songwriter – die Jungs vom Nordseedeich

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Album „Seemanns wahre Liebe „- die Jungs vom Nordseedeich

© Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Text: Hans-Dieter Franke-Lumm, George B. Miller-Haupt

Seemanns wahre Liebe, des Seemanns wahre Liebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer.

Geh‘n in der Stadt die Lichter schlafen, leise verlässt ein Schiff den Hafen

und wieder geht die lange Reise los.

Mein liebes Kind, da hilft kein weinen, ein Seemanns Herz hat keine Leinen,

dafür die Sehnsucht viel zu groß. 

Seemanns wahre Liebe, des Seemanns wahre Liebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer.

Seemanns wahre Liebe, auch wenn er gern‘ noch bliebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer.

Und über allem Mond und Sterne, Seemanns Freunde in der Ferne,

Wind und Wellen rufen ihn hinaus.

Und so weit die Wellen tragen, durch die großen Ozeane,

denkt er nicht mehr an Zuhaus‘.

Seemanns wahre Liebe, auch wenn er gern‘ noch bliebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer. 

Seemanns wahre Liebe, auch wenn er gern‘ noch bliebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer.

Seiner Sehsucht hinterher, immer weiter über‘s Meer,

folgt er seines Herzens Klang.

In der Fremde liegt das Neue und nur ihr hält er die Treue,

schon ein ganzes Leben lang.

Seemanns wahre Liebe, auch wenn er gern‘ noch bliebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer. 

Seemanns wahre Liebe, auch wenn er gern‘ noch bliebe,

Seemanns wahre Liebe ist das Meer.

wiederholen bis zum Fade-out (Ausblender)

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Hinterm Deich bin ich geboren

© Text und Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Gerhard Schönfeld, Helmut Marschall

Hinterm Deich bin ich geboren und hier gehör ich hin;

das tiefe Land im Norden, wo ich so gerne bin.

Nun steh ich hier am Ufer und seh‘ den Wellengang,

meine raue Heimat, dir bleib ich treu mein Leben lang.

Sonne, Regen, der Wind nach Lee.

Wolken, Stürme, gepeitschte See.

Wasser, Wellen, der grüne Strand.

Wolken, Möwen und weißer Sand. 

Hinterm Deich bin ich geboren und hier gehör ich hin;

denn hier ist meine Heimat, hier macht das Leben Sinn.

Oft stehe ich am Ufer, seh‘ Ebbe und die Flut,

meine raue Heimat, der Wind der tut so gut.

Sonne, Regen, der Wind nach Lee.

Wolken, Stürme, gepeitschte See.

Wasser, Wellen, der grüne Strand.

Wolken, Möwen und weißer Sand.

Solo 

Sonne, Regen, der Wind nach Lee.

Wolken, Stürme, gepeitschte See.

Wasser, Wellen, der grüne Strand.

Wolken, Möwen und weißer Sand. 

Nun steh‘ ich hier am Ufer und seh‘ den Wellengang

meine raue Heimat dir bleib ich treu ein Leben lang.

Sonne, Regen, der Wind nach Lee.

Wolken, Stürme, gepeitschte See.

Wasser, Wellen, der grüne Strand.

Wolken, Möwen und weißer Sand. 

Nordsee, Nordsee, meine Nordsee

Nordsee, Nordsee, meine Nordsee

Nordsee, Nordsee, meine Nordsee

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Der Mond über’m Deich

© Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm; Text: Hans-Dieter Franke-Lumm, Helmut Marschall

Wie so oft am späten Abend, wenn der Schlaf nicht kommen will,
geh ich langsam an den Hafen. Wind und Wellen sind nie still.
Und dann wandern die Gedanken übers Meer und durch die Zeit,
treffen Menschen und gedenken, so lang her und auch so weit.

Und der Mond über’m Deich geht heut` Nacht auf große Fahrt
über sieben Meere, dem Sternenhimmel nah.
Und der Mond über’m Deich nimmt mich mit auf seine Bahn;
weiter immer weiter bis der Morgen naht.

Und dann denk ich an die Reisen, als ich an der Reling stand,
Hongkong, Sydney, ferne Häfen, Thailand, Indien, Griechenland.
Überall dort blieben Menschen, die mein Herz nicht missen will.
Heute schmerzt die wunde Seele, die Erinn’rung wird nie still.

Und der Mond über’m Deich geht heut` Nacht auf große Fahrt
über sieben Meere, dem Sternenhimmel nah.
Und der Mond über’m Deich nimmt mich mit auf seine Bahn;
weiter immer weiter bis der Morgen naht.

Ferne Länder, ferne Küsten, manchmal war’s wie eine Flucht,
Wellen, Schiffe, fremde Häfen, manchmal fast wie eine Sucht.
Ein paar Tage Hongkong, Sydney und dann hieß es Anker klar,
und zurück blieb manche Freundschaft, die für Stunden wichtig war.

Und der Mond über’m Deich geht heut` Nacht auf große Fahrt
über sieben Meere, dem Sternenhimmel nah.
Und der Mond über’m Deich nimmt mich mit auf seine Bahn;
weiter immer weiter bis der Morgen naht.

Und der Mond über’m Deich nimmt mich mit auf seine Bahn;
weiter immer weiter bis der Morgen naht.

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Weit wie der Horizont

                                                    © Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Text: George-Boris Haupt, deutscher Text: Helmut Marschall                                                              

Habe ich noch eine Chance, sehe ich deine Tränen nicht?

Geht die Rechnung auf, oder hab` ich schon verlor’n?

Ich denk an uns, an die Zeit – die verging.

Gibt der Himmel mir ein Zeichen?

Ich such am Strand.

Weit wie der Horizont, so unendlich weit

wandert mein Blick, verliert sich in der Zeit.

Sorglos, wie Möwen fliegen, frei, wie Wolken im Wind,

so ist das Meer, weit und frei, wie Wellen nur sind.

Und ich schrei es in den Himmel: Gibt’s ein Zeichen für den Weg?

Der Himmel gibt die Antwort, und er schickt mich ans Meer.

Bin ich stark genug, voller Kraft, für den Weg – neu mit dir?

Wenn ich auf die Weite schaue,

dann lebe ich auf.

Weit wie der Horizont, so unendlich weit

wandert mein Blick, verliert sich in der Zeit.

Sorglos, wie Möwen fliegen, frei, wie Wolken im Wind,

so ist das Meer, weit und frei, wie Wellen nur sind.

Fragend und mit Hoffnung, so schau ich auf den Horizont.

Wie weit ist der Weg dorthin? Und die Wolken zieh’n voran.

Der Weg ist frei, frei von Steinen, und Weite trägt den Blick.

Der Horizont, so fern noch, das Ende seh‘ ich nicht.

Weit wie der Horizont, so unendlich weit

wandert mein Blick, verliert sich in der Zeit.

Sorglos, wie Möwen fliegen, frei, wie Wolken im Wind,

so ist das Meer, weit und frei, wie Wellen nur sind.

Weit wie der Horizont, so unendlich weit

wandert mein Blick, verliert sich in der Zeit.

Sorglos, wie Möwen fliegen, frei, wie Wolken im Wind,

so ist das Meer, weit und frei, wie Wellen nur sind.

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Fishtown Sailor

©  Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Text: Hans-Dieter Franke Lumm, Helmut Marschall, Ernst-Otto Oberstech

Ich bin auf Fischdampfern gefahr’n, in rauer See vor Island,

mit wilden Kameraden Heringsschwärmen hinterher.

Unsre Heuer, die stimmte, bloß vom Geld blieb wenig.

Egal! Heut Nacht bin ich bei dir der König!

Sailor, Fishtown Sailor,

Sailor, Fishtown Sailor,

du hast die ganze Welt geseh’n

doch jetzt heißt es auf Wiederseh’n!

Sailor, Fishtown Sailor.

Ich hab‘ den Zuckerhut geseh’n, bin ums Kap Hoorn gefahr’n,

’ne hübsche Braut in jedem Hafen – das war Pflicht.

Hula-Hula-Mädchen tanzten auf Hawaii

auf allen sieben Meeren war ich König.

Sailor, Fishtown Sailor,

Sailor, Fishtown Sailor,

du hast die ganze Welt geseh’n

doch jetzt heißt es auf Wiederseh’n!

Sailor, Fishtown Sailor.

Ausgemustert nach all den Jahren,

doch längst nicht weich und ohne Saft

sitz ich hier am Deich noch voller Kraft.

Gib mir ein Schiff und auch ein Ziel,

dann fahr ich wieder durch die Welt.

Nichts, was mich hier noch hält!

Sailor, Fishtown Sailor,

Sailor, Fishtown Sailor,

du hast die ganze Welt geseh’n

doch jetzt heißt es auf Wiederseh’n!

Sailor, Fishtown Sailor.

 

Sailor, Fishtown Sailor,

Sailor, Fishtown Sailor,

du hast die ganze Welt geseh’n

doch jetzt heißt es auf Wiederseh’n!

Sailor, Fishtown Sailor.

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Norddeich Radio

© Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Text: Hans-Dieter Franke-Lumm, George-Boris Haupt

Irgendwann, da heißt es wieder Leinen los,

große Fahrt auf’s weite Meer hinaus.

Abschied nehmen, getrennt für lange, lange Zeit,

fern der Heimat, so nah die Einsamkeit.

Wie aus dem Nichts, grad‘ wie das helle Sonnenlicht,

kam ein Gruß durch den Äther nur für mich.

Utlandshörn, dort hinterm Deich der hohe Turm,

einst funkte er durch Ebbe, Flut und Sturm.

Norddeich, Norddeich Radio, deine Welle, die traf mich irgendwo.

Weit, weit weg von zu Haus, kam ich ohne dich nicht aus –

dein Knistern, das fehlt mir. 

Norddeich, Norddeich Radio, deine Grüße brachten Heimat uns an Bord

warst die Brücke nach zu Haus, ohne dich fahr’n wir jetzt raus,

Norddeich, Norddeich Radio.

Ich erinner mich genau, als ob es gestern wär,

große Fahrt hinaus auf’s weite Meer.

Abschied nehmen, damals noch in jungen Jahr’n,

fern der Heimat und völlig unerfahr’n.

Da ertönt es „Hier ist Norddeich Radio,

wir senden Grüße, Grüße von zu Haus’“.

Dieser Satz drang tief in unsre Herzen ein,

auf dem weiten Meer nicht mehr allein zu sein.

Norddeich, Norddeich Radio, deine Welle, die traf mich irgendwo.

Weit, weit weg von zu Haus, kam ich ohne dich nicht aus –

dein Knistern, das fehlt mir. 

Norddeich, Norddeich Radio, deine Grüße brachten Heimat uns an Bord

warst die Brücke nach zu Haus, ohne dich fahr’n wir jetzt raus,

Norddeich, Norddeich Radio

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Album „Wir segeln dem Teufel die Hörner ab“  – die Jungs vom Nordseedeich

© 2017 Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm, Text: Hans-Dieter Franke-Lumm, George-Boris Haupt

1) In den Masten, da blitzen die Feuer

     unter`m Kiel, da trommelt die See

     fest in der Hand liegt noch unser Steuer

     und noch gibt es Luv wie auch Lee

     Und dann liegt es wie Blei auf dem Ruder

     der Sturm hat die Segel zerfetzt

     unser Schiff nur ein Spielball der Wellen

     das Meer hat sein eig`nes Gesetz

Wir segeln dem Teufel die Hörner ab

             der Griff nach den Sternen in tiefschwarzer Nacht

         denn wir lieben die Stürme, sind so wie wir sind

            Gott schütz` uns`re Reise, leb` wohl  schönes Kind

  2) Von haushohen Wellen gefangen

       1.000 Seemeilen fern war das Land

       wir vertrauten auf Gott schon so lange

       bis St. Elmo wieder verschwand

   3) Lass den Teufel die Hörner nur wetzen

       noch immer kein Hafen in Sicht

       lass die Masten stöhnen und ächzen

       wir trotzen, wir zagen nicht

                     Ein Schiff liegt so sicher im Hafen,

                     doch dafür, da ward`s nicht gemacht

                     es muss in den Wogen bestehen

                     im Blitz, wenn der Donner laut kracht

    Chorus : Wir segeln dem Teufel die Hörner ab

         der Griff nach den Sternen in tiefschwarzer Nacht

     denn wir lieben die Stürme, sind so wie wir sind

         Gott schütz`  uns`re Reise, leb` wohl  schönes Kind 

      Chorus wiederholen …

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Irgendwann, irgendwo

© 2017 Musik: Hans-Dieter Franke-Lumm – Text: Hans-Dieter Franke-Lumm/George B. Miller-Haupt

1) Jeder weiß – des Seemanns Braut ist die raue See

    Gnadenlos – hat sie ihn fest im Griff

    Frisch getraut – ein langer Abschied und ein kurzes Wiederseh`n

    Leinen los – fort segelt schon sein Schiff 

    Instrumental-Zwischenspiel  + Hey – Hey – Hey – Hey

 2) Und es weht – der Wind des Lebens über´s blaue Meer

    Und nur hier – wirft er den Anker aus

    Doch nun mein Kind – wein` keine Tränen, ich komm` bald wieder her

    Eine Fahrt noch – und dann bleibe ich zu Haus`

   

 Irgendwann, irgendwo – ist ein Seemann mit den Wellen ganz allein

 Doch irgendwann, irgendwo – wird die längste Reise mal zu Ende sein              

                 Und das Schiff läuft in den Hafen, und dann  geht es ganz schnell

                 Denn die Lichter im Hafen, sie locken so grell 

Irgendwann, irgendwo – auch ein Seemann schläft nicht gern alleine ein

3) Weite Welt – hab` sie geseh`n, fuhr auf so manchem Schiff

    Mast und Schotbruch – wir hatten immer Glück

    Hart am Wind – und mit dem Herrgott knapp vorbei an manchem Riff

    Es ist Zeit – jetzt komme ich zurück

Irgendwann, irgendwo … 

Instrumental-Solo Irish-Fiddle 

Irgendwann, irgendwo – ist ein Seemann mit den Wellen ganz allein

Doch irgendwann, irgendwo – wird die längste Reise mal zu Ende sein

            

              Und sein Schiff läuft in den Hafen, und sie wartet auf ihn

              Und sie schließt ihn in die Arme, hat ihm längst schon verzieh`n

 

Irgendwann, irgendwo – auch ein Seemann schläft nicht gern alleine ein

etc.

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       Die Sterne von Rio

© 2017 Musik und Text: Hans-Dieter Franke-Lumm/Gerd Schönfeld

 

Damals in jungen Jahren

bin in lange zur See gefahren

und der Mond scheint in mein Zimmer

denk` an die Reisen, vermiss`sie noch immer

Seh` die Fotos, die langsam vergilben,

denn die Zeit ist längst schon vorbei

doch die Sehnsucht lässt sich nicht vertreiben

das Meer ist immer dabei

 

Die Sterne von Rio, noch einmal Cap Hoorn

noch einmal die Südsee, hab` den Traum nie verlor`n

noch einmal zur See fahr`n, dem Wind hinterher

grenzenlos frei sein, nur Himmel und Meer

 

   uuhh  ahhe, uuhh  ahhe

   uuhh  ahhe, uhhh  ahhe

 

  • Ich sitz` hier allein am Hafen

kann heut` Nacht mal wieder nicht schlafen

draußen in der Ferne seh` ich Lichter,

die leuchten wie Sterne

 

Und der Wind, der trocknet die Tränen

und ich weiß, ich muss von hier fort

das nächste Schiff, das werd` ich nehmen,

ganz egal, ob nach süd oder nord

 

Die Sterne von Rio, noch einmal Cap Hoorn

noch einmal die Südsee, hab` den Traum nie verlor`n

noch einmal zur See fahr`n, dem Wind hinterher

grenzenlos frei sein, nur Himmel und Meer

uuhh  ahhe, uuhh  ahhe

uuuh  ahhe, uuhh  ahhe

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Du Leuchtturm am Strand 

© 2017 Musik/Text : Hans-Dieter Franke-Lumm

Einst standest du weit, weit draußen – fernab von Deich und Land gab`st deine Signale aus – geführt von Menschenhand

 sah`st Schiffe kommen und gehen – in alle Welt hinaus – doch irgendwann, da war`s vorbei – die Lichter gingen aus  

 Du Leuchtturm am Strand, Obereversand

Du bist bekannt im ganzen Land 

hältst allen Stürmen stand   

Du Leuchtturm am Strand, Obereversand  

 zeig` uns den sich`ren Weg

                 bei Tag und auch bei Nacht                

 und halt` auch noch in hundert Jahr`n

 in Dorum deine Wacht

 Dann holte man dich nach Dorum – vom Meer an`s Land verbannt – der “Große, Schwarze Riese“ – wirst du alsbald genannt

und Schiffe sie kommen und gehen – bald kennt dich jedermann

und irgendwann da war`s soweit – dein Licht ging wieder an   Chorus:

                                                                                                                                                                 Du Leuchtturm am Strand, Obereversand …     2 x    

             Hier die Noten für   Du Leuchtturm am Strand [F]_1seite

 

Anmerkung der Redaktion: Weitere Texte vom Album „Wir segeln dem Teufel die Hörner ab“ sind in Vorbereitung

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Erfolgreich durch die Norddeutsche Tiefebene

Das Sounderlebnis von der Nordseeküste: „Die Jungs vom Nordseedeich“. Auch unter der Bezeichung „Shantychor Dorum“ sind sie lange Jahre erfolgreich durch die norddeutsche Tiefebene, das Land Niedersachsen und zu den ostfriesischen und nordfriesischen Inseln gesegelt. Vor etwa 3 Jahrent reifte die Idee für etwas ganz Neues: Shanty-Rock und Shanty-Pop. Zwei Alben mit rockigen Sea Songs Shanty hat die Mannschaft aus dem ehemaligen Fischerdorf Dorum-Neufeld zwischen Bremerhaven und Cuxhaven bisher auf den Markt gebracht.

40 Songs auf zwei Alben/CD

Die aktuelle CD „Seemanns wahre Liebe“ aus dem November 2019 enthält 20 packende Songs aus dem Genre Shanty-Rock und Shanty-Pop. Sie erzählen in brillanten Sounds von Stürmen und Flauten, Liebe zur Seefahrt und von Abenteuern bei den Reisen über die Sieben Weltmeere. Sie berichten vom täglichen Leben an Bord, von Fernweh und Heimweh, der Sehnsucht nach dem Nordseedeich und dem weiten Meer, wo alles begann. Doch auch das Debütalbum der Jungs vom Nordseedeich mit rockigen Sounds (11/2017) steckt voller Seefahrt  und Geschichten des täglichen Lebens gleich hinter dem Nordseedeich.

Warum tragen so viele Schiffe auf den Sieben Weltmeeren weibliche Vornamen?

Hier einige Erklärungsversuche:

1.) Die ersten Schiffe der christlichen Seefahrt wurden nach weiblichen Schutzpatroninnen benannt.

2.) In der englischen Sprache werden alle Schiffe als „she“ angesprochen.

3.) Monatelang auf See ohne ein weibliches Wesen zu Gesicht zu bekommen.

In der englischen Sprache werden alle Schiffe als „she“ angesprochen. Für die größte Seefahrernation der Geschichte der Schiffahrt war dieses dann prägend, sodass der weibliche Charakter ausschlaggebend für die Namnensfindung wurde. Früher waren alle Matrosen männlich und vielleicht fand man es einfach auch schön, etwas weibliches an Bord zu haben, und wenn es auch nur am Bug des Schiffes war.

Schiffe wurden früher von männlichen Kapitänen kommandiert und von einem männlichen Steuermann gelenkt, Frauen in der Crew galten als Unglücksbringer. Der Kapitän und die Matrosen waren über Monate auf See und mit dem Schiff quasi „verheiratet“. Es war daher naheliegend, einen weiblichen Namen zu verwenden.

Die Beziehung der Seeleute zu ihrem Arbeitsgerät ist längst nicht so sachlich, wie es scheint. Monatelang auf Reisen ohne ein weibliches Wesen zu Gesicht zu bekommen, mussten sie ihre Sehnsüchte auf etwas greifbares projizieren; auf das Schiff mit seinen eleganten Linien eben. Auch wenn heutzutage vornehmlich grobe Klötze die Weltmeere durchpflügen, haben sich die weiblichen Namen gehalten, aus Tradition und sicherlich auch aus dem Bedürfnis nach ein wenig Romatik im rauen Alltag der Seeleute.

Es gibt auch religiöse Gründe für die Vorliebe von weiblichen Schiffsnamen. Die ersten Schiffe der sogenannten christlichen Seefahrt wurden nach weiblichen Schutzpatroninnen benannt, welche die Schiffe vor Katastrophen schützen sollten.

Shantychor Dorum – die Jungs vom Nordseedeich! Shantyrock und Shantypop aus Dorum-Neufeld an der Wurster Nordseeküste. Seemannslieder, Seasongs, Seashanty, Evergreens und eigene maritime Songs. Zwei Alben haben die Jungs vom Nordseedeich auf dem Markt: „Wir segeln dem Teufel die Hörner ab“ (11/2017) und „Seemanns wahre Liebe“ (11/2019). Zu bestellen im Shop auf dieser Seite.