Sie suchen maritime Unterhaltung? Lassen Sie sich hier inspirieren - wir freuen uns auf jeden "Funkspruch"!

Von Shanty und "Hinterm Deich gilt das Wort"

Der im "Showgeschäft" übliche Spruch "Don't call us, we call you" gilt bei uns hinter dem Deich natürlich nicht! Wir freuen uns über jede Anfrage und geben schnellstmöglich ein Feedback!

Die Jungs vom Nordseedeich auf großer Radio Bremen1-Bühne beim Seestadtfest Bremerhaven

Die Musik muss "abgehen" und das Publikum mitreißen!

+49 4743 912 688 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Rockige Seasong-Hits, Folkrock-Ohrwürmer und Seemannsmucke: Happy Shanty-Rock ... locker vom Hocker!

Ralf Kutzinski

"Steuermann" und Sprecher der Jungs vom Nordseedeich

+49 4743 912 688 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Ralf Kutzinski, unser "Manager", in Dorum geboren, Sportpädagoge und der Mann für Struktur und Funktion (oder war das anders herum?), "schnackt ok mol 'ne beeten plattdütsch" und ist sein Leben lang mit Menschen zusammen. Er ist der richtige Ansprechpartner für Sie, wenn es um Infos, Anfragen und Buchungen der "Jungs vom Nordseedeich" geht.

Doch alles hübsch der Reihe nach. Ähnlich wie beim Käpt'ns Dinner, stellen wir Ihnen erstmal den Teil der "Besatzung" vor, ohne den wir gar nicht erst "ablegen"; denn auf hoher See und vor Gericht sind wir in Gotteshand!
"Hinter dem Deich gilt noch das Wort! Aber auch: Frühzeitig buchen, damit unser Schiff den richtigen Hafen anläuft."

"Hansi" Hans-Dieter Franke

Unser "Käpt'n" und Chorleiter, Songwriter, Ex-Bandleader, Studioinhaber und Produzent der Jungs vom Nordseedeich

04743 1647 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Wir singen und spielen rockig arrangierten und mit viel Herzblut interpretierten modernen Shantyrock und Shantypop! Wem bei herkömmlichen maritimen Darbietungen die Frage durch den Kopf schießt: "Geht's auch etwas rockiger", der ist bei den "Jungs vom Nordseedeich" genau richtig.
"Singen kann jeder" - gemeinsam auf der Bühne stehen und erfolgreich zusammen performen ist immer wieder ein unvergleichliches Erlebnis und geht ganz tief rein!

Markus Behr

Akkordeonist und die perfekte Vertretung, wenn unser "Käpt'n wegen des Heimaturlaubs von Bord geht!

+49 4141 7791636 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Markus Behr (ex Dorumer) spielt seit dem 8. Lebensjahr Akkordeon und reist bei jeder Probe mit dem Auto ca. 1 Stunde von Stade an. Er gibt dem leicht rockigen Sound der "Jungs vom Nordseedeich" den maritimen Touch.
"Die weißen Tasten auf meinem Akkordeon sind für Hochzeiten, die schwarzen Tasten sind für Be ... ach, lassen wir das!"

Hary Krebs

Guter Sound, das ist sein Ding - und dafür hat er nur das Beste an Bord - privat und auch beim Chor!

+49 4742 1752 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Hary Krebs, aufgrund guter technischer Vorkennnisse und viel Erfahrung als Ex-DJ, Studio-Sänger und Frontmann in verschiedenen Bands, ist er der Mann für den "Durchblick" am Soundcraft-Mischpult und somit Herr über 10 Sennheiser Mikrophone, Roland-Keyboard, Kabelbäume und die 5 Yamaha-Boxen der PA. Achtung: Wenn man bei Hary in Dorum an der Tür klingelt, hört man erstmal nur Bass!
"Jungs, wir brauchen einfach mehr Bass, fertig"!

Olaf Possehl

Lange vor dem Auftritt, zieht er in aller Ruhe seine Strippen auf der Bühne

+49 4743 3445780 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Olaf Possehl arbeitet für die Deutsche Bundesmarine wahlweise in Wilhelmshaven, Bremerhaven oder Hamburg als Schiffstechniker. Beim Auftritt auf der Bühne liegt er "bewegungsmäßig" gefühlt bei weit über 180 Prozent.
"Wenn ich manchmal von Kollegen "aufgerollte" Kabel sehe, kriege ich 'nen Föhn"!

Detlef Neumann

Eigentlich "Smutje" von Beruf, mit allen Auszeichnungen, die ein Koch haben kann. Er ist unser "Zahlmeister"!

+49 4742 2183 (nur für "Mobil", sonst bitte per Hand wählen!)


Detlev Neumann steuert mit ruhiger Hand die Finanzen der Jungs vom Nordseedeich. Auf der Bühne steht er seinen Mann am Roland-Keyboard und sorgt mit guten Styles und Sequenzen für perfekte Performance.
"Etwas immer wieder auf die lange Bank zu schieben - dafür habe ich null Verständnis!"

Fabian Icken

Webmaster und Ansprechpartner für Probleme im Online-Shop

+49 151 1020 3525 ( nur für "Mobile", sonst bitte per Hand wählen!)


Fabian Icken studiert Mechatronik in Osnabrück und ist "der Mann im Hintergrund", den jedes gute Team heute für den Bereich IT und E-Commerce braucht! Wenn SOS-Rufe oder wichtige Funksprüche im Nirwana landen, kann er immer helfen.
"Ja, das können wir machen" und wenig später: "So müßte es eigentlich funktionieren!"

Unser Name "Die Jungs vom Nordseedeich" - Shantychor Dorum als Wort- und Bildmarke beim Patentamt in München eingetragen.

Die eingetragene Marke: Die Jungs vom Nordseedeich - Shantychor Dorum


Die Urkunde der Bundesrepublik Deutschland: Der Name "Die Jungs vom Nordseedeich" - Shantychor Dorum ist als Wort- und Bildmarke beim Deutschen Patentamt in München eingetragen und somit geschützt.
Das Copyright ist ein hohes Gut, dass es zu schützen gilt! "Abkupfern" kann "raue See" nach sich ziehen!

Unsere Sponsoren


Foto: Cover (Rückseite) des aktuellen Albums der Jungs vom Nordseedeich von November 2019: "Seemanns wahre Liebe" mit den Sponsoren Förderverein Leuchtturmdenkmal Obereversand e.V., "Deichhotel Grube", "Cuxlandparks" und "Robert Meyer & Sohn".
"Die Jungs vom Nordseedeich" - Shantychor Dorum sind mittlerweile eine gute "Marke" auch überregional bekannt". Uwe Dassler, Sänger bei den Jungs vom Nordseedeich.

Unsere Sponsoren


Coverfoto vom Debütalbum der Jungs vom Nordseedeich von November 2017: "Wir segeln dem Teufel die Hörner ab" mit den Sponsoren "Cuxland-Ferienparks GmbH", "Deichhotel Grube", "Weser-Elbe-Sparkasse" und "Förderverein Leuchtturmdenkmal Obereversand e.V".

Herzlichen Glückwünsch! Zwei, die zusammen gehören: Der Leuchtturm Obereversand und die Jungs vom Nordseedeich! Von www.creavi-design.de, Karen Albers gut in Szene gesetzt - das neue Logo! https://www.obereversand.de
"Das neue Logo der Jungs vom Nordseedeich - Shantychor Dorum wird nach und nach auf allen Medien umgesetzt!"

Was sind eigentlich Shantys oder Shanties?

Was war zuerst da? Das Fischerhemd oder der Shanty?


Der Name Shanty, auch Shanties oder Shantys genannt, tauchte erstmalig um das Jahr 1850 auf.

Im Englischen "Sea Shanty" genannt, leitet er sich wohl vom englischen Wort "chant" = singen/Gesang und dem französischen "Chanter" = singen ab. Ebenso vom Wort "chattet"‘, wie es die überwiegend französisch sprechenden, dunkelhäutigen Schauerleute in den Häfen der amerikanischen Stadt New Orleans benutzten!

Erste Hinweise auf „Arbeitslieder der Matrosen“ finden sich im Buch des Dominikanerpaters Felix Fabri aus der Stadt Ulm, der um 1493 auf einer Galeere nach Jerusalem/Palästina segelte. Im „Complaynt of Scotland“ von 1549 finden sich die frühesten bekannten Textaufzeichnungen solcher Arbeitslieder der Matrosen.

Shanties oder auch Shanty sind also vom Ursprung her Arbeitslieder aus der Zeit der Großsegler.
Sie wurden gesungen auf den Fracht- und Handelsschiffen, ebenso wie auf Fischfangschiffen. Sie unterstützten die Koordination körperlich anspruchsvoller Arbeiten, die nur in gemeinsamer Kraftanstrengung der Schiffsmannschaft erledigt werden konnten. Dazu zählten das Anker hieven, die Segel setzen, das Einholen von Segel und Netze, Taue durchholen, Aufziehen der Rahen und die Arbeit an Pumpen und Winden. Aber auch beim Be- und Entladen der Segelschiffe wurde Befehle und Antworten kräftig auch gegen Wind- und Sturm gesungen.


Da England bzw. Großbritannien zur Blütezeit der Shantys/Shanty im 19. Jahrhundert die führenden Seefahrtnationen waren, sind viele der heute überlieferten Shanty in englischer Sprache entstanden und so überliefert. Es gibt also quasi keine „deutschen Shanty“. Es war aber kein reines Schulenglisch, das auf den Segelschiffen bei der Arbeit gesungen wurde. Da die Schiffsbesatzungen aus aller Herren Länder stammten, war es eher ein Sprachgemisch, sogenanntes „Pidgin-Englisch“, nicht besonders fein und melodisch, in sich unstimmig. Nicht das Singen der Lieder stand im Vordergrund, sondern eher die schwere körperliche Tätigkeit.

Zur Zeit der frachtfahrenden Großsegler klangen Shantys anders als heute. Sie wurden als Arbeitsbefehle gegen Wind und Sturm gebrüllt.

Eine Shantycrew ist meist 10 – 15 Seeleute stark

Eine Shantycrew, auch Shanty-Crew geschrieben oder „Mannschaft“ genannt, bestand früher zur Zeit der Großsegler aus etwa 10 – 15 Seeleuten aus verschiedenen Ländern. Ihr Anführer, der Vorsänger, war der sogenannte Shantyman. Er gab bei der Arbeit auf den Segelschiffen, auch Windjammer genannt, singend die Kommandos vor, die von der Mannschaft nachgebrüllt bzw. gesungen wurden. So enstand eine Art Wechselgesang und eine Vielzahl von Kommandos, die sich täglich wiederhalten, je nach Wetterlage, Wind oder Sturm, Ebbe oder Flut, im Hafen oder auf hoher See. https://www.shantychor-dorum.de/mitglieder

Früher klangen Shantys anders

Zur Zeit der großen Segelschiffen, die mit Frachten voll geladen in alle Welt segelten, klangen Shantys deutlich anders als heute in den vielen Shantychören von Nord- und Ostsee bis hinauf in die Alpen nach Österreich und die Schweiz. Auf den im Wechselgesang laut gegen Wind, Sturm und Wetter heraus gebrüllten Befehle des Shantyman, antworteten die Matrosen mit ihrem Singsang, der rau und schroff klang und meist mit einem „Haul“, ähnlich wie im Deutschen das „Hau-Ruck“ und dem Zug am Tau endete. http://www.shantychor-dorum.de/kontakt

Wilde Schreie und Mitstampfen

Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass bei ersten überlieferten Berichten über Shantys von „wilden Schreien“ auf den Decks der Segelschiffe berichtet wurde. Auf den heute üblichen Einsatz von Instrumenten, wie Akkordeon oder Gitarre, wurde gänzlich verzichtet. Allein die meist sehr markante Stimme des Shantyman, die Antworten der Crew das Mitstampfen auf dem Holzdeck waren zu vernehmen. Lediglich bei ruhigen Tätigkeiten wie am Gangspill oder bei der abendlichen Freizeit an Deck kam es gelegentlich zum Einsatz von Fidel, Banjo oder Mundharmonika. Erst viel später kamen dann der Mann am Schifferklavier (Akkordeon) und die Gitarre dazu. Bass, Schlagzeug, Percussion oder ähnliches gab es gar nicht.

Shantyrock und Shantypop

Um die Shannty zeitgemäß zu präsentieren, gibt es heute einige Gruppe, Bands und Sänger, die mit großem Erfolg Shanty Musik und Sea Songs mit rockigen Klängen modernisieren und aufpeppen. Es sind dies u. a. „Santiano“, oft auch „Santiago“ genannt, die „Blow-Boys“ (mittlerweile getrennt), Achim Reichel aus Hamburg und „die Jungs vom Nordseedeich“. Letztere landeten mit ihren Alben „Wir segeln dem Teufel die Hörner ab“ und „Seemanns wahre Liebe“ Achtungserfolge bei den Liebhabern von Seemannsliedern und führen die Shanty Chöre an, deren Reise in Richtung Shanty Rock und Shanty Pop geht. http://www.shantychor-dorum.de/sounds-videos

Herkömmliche Shanty a capella bringen z.B. The Port Isaac „Fisherman’s Friends“ aus Cornwall in England, deren gleichnamiger Film im Februar 2020 in den deutschen Kinos anlief. Singende Seebären, ein Hafen in Cornwall und Londoner Produzenten Schnösel erzählen die wahre Story des Films. Der Untertitel dieses authentischen Steifen über das Musikbusiness lautet: „Vom Kutter in die Charts“. DieTitelsongs des mitreißenden und rührenden Films sind u.a „John Kanaka“ und Keep on Haulin'“. https://shantychor-dorum.de/shanty-rock-nordsee-pur/

Maritime Lieder, Shantymusik, Sea Shanty und Sea Songs von der Seefahrt

Shantys, Lieder und Sea Songs von Seefahrt, Wind, Meer, vom Nordseedeich und der Waterkant, vom Alltag der Seeleute an Bord ihrer Schiffe und vom Leben im Hafen hinter dem Deich. Davon singen „die Jungs vom Nordseedeich“, Shantychor Dorum. http://www.shantychor-dorum.de/shop